Den dritten Tag meiner Reise, Dienstag, verbrachte ich fast komplett alleine und ohne meine netten Gastgeber. Die setzten mich also bloß auf halber Strecke zu einer ihrer Schulbesichtigungen ab und ich erkundete einen neuen Stadtteil--Downtown Los Angeles. Vor 10, 15 Jahren von Touristen verschmäht, da damals nur von Bürogebäuden geprägt, wird Downtown nun immer hipper, Künstler siedeln sich an, Gallerien und Museen schießen nur so aus dem Boden und Little Tokyo und Chinatown, die sich gleich an das Downtownareal anschließen, sind wie gemacht zum Umherschlendern und können so auch gleich von der Liste für Sehenswertes abgehakt werden. Genau so ging ich es also auch an, erst Downtown, dann Little Tokyo.
Sonntag, 19. Februar 2017
TIME TO EXPLORE {LOS ANGELES DAY 3-5}
Den dritten Tag meiner Reise, Dienstag, verbrachte ich fast komplett alleine und ohne meine netten Gastgeber. Die setzten mich also bloß auf halber Strecke zu einer ihrer Schulbesichtigungen ab und ich erkundete einen neuen Stadtteil--Downtown Los Angeles. Vor 10, 15 Jahren von Touristen verschmäht, da damals nur von Bürogebäuden geprägt, wird Downtown nun immer hipper, Künstler siedeln sich an, Gallerien und Museen schießen nur so aus dem Boden und Little Tokyo und Chinatown, die sich gleich an das Downtownareal anschließen, sind wie gemacht zum Umherschlendern und können so auch gleich von der Liste für Sehenswertes abgehakt werden. Genau so ging ich es also auch an, erst Downtown, dann Little Tokyo.
Dienstag, 14. Februar 2017
TIME TO EXPLORE {LOS ANGELES DAY 1-2}
Wieder heil zurückgekehrt bin ich letzten Samstag aus dieser verrückten, riesigen, viel zu unübersichtlichen, kunterbunten, kreativen, einzigartigen Stadt--LOS ANGELES!
Sieben Tage, über 500 Fotos, viele neue Bekanntschaften und unzählige Eindrücke sind nun die Bilanz meines Urlaubs und ich musste erstmal überlegen, wie ich euch das am besten alles näherbringen kann ohne auch euch komplett zu überfordern. Denn so fühlte ich mich an den ersten Tagen--einfach überfordert angesichts der Vielseitigkeit und riesigen Fläche Los Angeles', so unübersichtlich, dass ich mich sogar verlief, während ich alle zwei Minuten Google Maps checkte (und nein, das passiert sonst nicht). Doch hey, nach einer Woche konnte ich mir einen groben Eindruck verschaffen und habe beschlossen, einfach chronologisch in drei Posts von allem zu berichten, was mir zwischen dem 04. und 11. Februar so passierte. Ich werde -soweit es möglich ist- Links posten zu den Cafe's, Restaurants etc die ich besuchte (einfach auf das "HIER" in den Klammern klicken) und habe euch auf einer Karte markiert, wo denn überhaupt Hollywood, Los Feliz etc. liegen, sodass ihr in etwa nachvollziehen könnt, wohin es mich verschlug. Ich muss zugeben, dass ich bis vor einigen Wochen bis auf allgemein Bekanntes (liegt am Meer; Hollywoodzeichen und Walk of Fame müssen sich irgendwo befinden; reiche und berühmte Menschen an jeder Straßenecke; und natürlich neugewonnenes Wissen von Lalaland :D) auch keine Ahnung von Los Angeles hatte. Aber so ist das mit dem Reisen--man sucht sich ein Ziel aus, befragt Google, Pinterest und Bekannte nach den besten Attraktionen, besucht im Endeffekt doch ganz andere Ecken als geplant und fühlt sich am Ende, als hätte man das meiste Insiderwissen von allen haha.
Ich hatte mit meinem Urlaub besonders eines--ganz viel Glück und deswegen eine einzigartige Erfahrung. Dazu muss man wissen, dass ich vor einigen Monaten an dem Punkt gewesen bin, wo ich sagte, ich könne es mir nicht leisten, eine Woche LA plus drei Wochen Hawaii (wohooo in weniger als drei Wochen!!) zu finanzieren. Das ist der Fluch des Aupairseins--man wacht eines Tages aus und fragt sich, wie es nach einem Jahr ziemlich guter Bezahlung sein kann, dass man trotzdem keine Ersparnisse hat. Doch da ich noch einen Fluggutschein über $200 zur Verfügung hatte und H mir anbot, ihre Freunde nach einer kostenlosen Unterkunft zu fragen, überdachte ich meine Entscheidung noch einmal, plante meine Ausgaben komplett bis zum Ende meines Aufenthaltes durch (jaja, ich ergriff drastische Maßnahmen) und kam zu dem Entschluss, dass es möglich sein könnte. Und siehe da, es war möglich! H fragte also ihre Bekannten, bot an, dass ich mit Hund ausführen, Babysitten oder im Haushalt helfen könne--doch niemand war verfügbar.. Da leitete uns eine Freundin plötzlich an eine weitere Freundin weiter, die normalerweise in Paris lebe, jedoch für eine Woche in Los Angeles sein würde, um gemeinsam mit ihren beiden Töchtern Schulen besuchen würde, da sie planten, von ihrem jetzigen Wohnort zurück nach Kalifornien zu ziehen. Und so kam es, dass ich am vorletzten Samstag am Flughafen auf wildfremde Menschen wartete, mit denen ich eine Woche in einem Strandapartment in Santa Monica verbringen würde. Und was soll ich sagen? Es hätte nicht besser laufen können! Von Minute eins an waren mit Mutter A sowie beide Mädels D and E (7 und 8 Jahre alt) unglaublich sympathisch.
ACHJA falls ihr euch übrigens fragt, weshalb alle Fotos so grau und trüb aussehen--genau dieses california-untypische Wetter erwischte mich die ganze (!) Woche lang inklusive Regen, Nebel und grauem Himmel. Aber naja, das kann man nunmal nicht ändern, daher kam ich einfach damit klar.
ACHJA falls ihr euch übrigens fragt, weshalb alle Fotos so grau und trüb aussehen--genau dieses california-untypische Wetter erwischte mich die ganze (!) Woche lang inklusive Regen, Nebel und grauem Himmel. Aber naja, das kann man nunmal nicht ändern, daher kam ich einfach damit klar.
Am Sonntagmorgen machten wir uns alle auf zu einem einstündigen Spaziergang zu A's Lieblingsfrühstücksrestaurant (HIER) und oh my, war das lecker!! Ich aß den besten besten allerbesten French Toast meines Lebens, zwei dick geschnittene, ei- und milchgetränkte Scheiben Brot, mit Mascarpone, Birnenkompott, gerösteten geraspelten Mandeln, Bacon und Ahornsirup. Danach spazierten wir zurück durch die Straßen Santa Monicas und ich erinnerte mich daran, dass meine Eltern vor Jahren versuchten, ein Grundstück zu verkaufen, der Käufer es jedoch deshalb nicht nehmen konnte, da das von ihm geplante, modern designte Haus nicht ins Bild der eher biederen Nachbarhäuser gepasst hätte. Pah, wären die, die ihm den Bau damals verwehrt haben, mal nach Los Angeles gekommen, wo kleine Häuschen im englischen Landhausstil neben 500qm Luxusvillen stehen. Die Architektur faszinierte mich wirklich durchgehend während der ganzen Reise, denn egal wohin man schaute, man konnte in jeder Straße verschiedene Stile entdecken. Inklusive geschmackvolle Vorgartendekoration in Form eines Holzeisbären in Originalgröße.
Der Rest des Sonntags gestaltete sich ruhig--schwimmen in Pool und Whirlpool, ein kleiner Abstecher ins Fischrestaurant nach Malibu (HIER). Danach ruhten sich A und die Kinder aus, während ich am Strand entlang zum Santa Monica Pier spazierte, der berühmten Seebrücke mit Freizeitpark. Ich beschloss, mir die Fahrgeschäfte für einen anderen Tag aufzuheben und mit den Kindern zu besuchen und lief deshalb nur umher und schaute mich um. In dieser Woche kristalisierte sich wieder heraus, wie gut ich im "Einfach-umherlaufen" bin, verbrachte ich doch wahrscheinlich die Hälfte meiner Zeit damit. Es begann zu dämmern, ich lief einfach umher und lief einfach umher, bis ich irgendwann vom Meer abdrehte und Santa Monica's Hauptstraße erreichte--und dort einen unglaublich tollen Second-Hand-Laden (HIER) neben anderen süßen Läden fand. Nach kurzer Shoppingtour trat ich den Rückweg an, auch ich wurde müde und nach über 10 Meilen einfach-umherlaufens reichte es langsam.
Montag ging es nach HOLLYWOOD, was im städtischen Zentrum (haha, was für eine tolle Formulierung--aber mir fehlt es gerade an passenderem Vokabular) gar nicht so schillernd aussieht wie es klingt. Erst wenn man in die Hollywood Hills fährt, das "Wohngebiet" (noch so ein unpassendes Wort.. aber vielleicht versteht ihr ja, wie ich es meine), sieht man, wo die Reichen und Schönen leben. Während sich A und die Kinder Lalaland im Arclight Cinema anschauten, einem der bekanntesten Kinos Hollywoods, lief ich (dreimal dürft ihr raten) einfach umher--jedoch mit einem Ziel vor Augen, dem Hollywood Boulevard. Unterwegs stoppte ich kurz bei Amoeba Music, einem der größten Musikläden der Welt. Ihr seht schon jetzt, dass sovieles in Los Angeles im Superlativ formuliert werden muss--berühmtestes, größtes, schönstes, teuerstes, ... .Irgendwann stolperte ich dann einfach über den Walk of Fame. So krass faszinierend ist der nämlich nicht--einfach zwei Bürgersteige mit Sternen drauf. Doch bei mittlerweile über 2600 Sternen kann man das Ganze wahrscheinlich auch nicht allzu pompös präsentieren, denn das passt ja sonst nirgendwo hin. So wandert man also mit Blick nach unten auf dem Bürgersteig, versucht weder in andere Touristen noch in Laternenpfähle zu laufen und wirft neben bei einen Blick auf die Beatles, Colin Firth, Reese Witherspoon und wem auch immer man noch über den Weg (=über den Stern) läuft.
| Hihi, es gab auch noch ein paar Sterne ohne Namen ;) |
Direkt am Walk of Fame steht außerdem das Chinese Theater. Nachdem ich mich zuerst fragte "und das ist jetzt was..?" fiel mir ein, dass ja irgendwo die Hand- und Fußabdrücke der Stars sein müssen, wovon immer im Fernsehen berichtet wird--und genau dort befinden sie sich, vor dem Chinese Theater. Sogar an einem regnerischen Montag wie diesem pilgern die Menschen dorthin, um Handabdrücke mit ihren Lieblingsschauspielern zu vergleichen oder in ihre "Fußstapfen zu treten". So auch ich--stellte dabei fest, dass Johnny Depps Füße ziemlich groß, Jennifer Lawrences High Heel Abdrücke jedoch unglaublich winzig aussahen.
Nach meinem Hollywoodausflug traf ich mich wieder mit A und wir fuhren nach Los Feliz, wie sich herausstellte, eine der hübschesten Wohngegenden Los Angeles', die außerdem einen wundervollen Blick auf das Griffith Observatorium bietet (#LalalandLocation). An einem winzigen Taco-und-Burrito-Stand auf einem Parkplatz, der laut A jedoch schon seit Jahren besteht und einer der besten der Nachbarschaft ist, stärkten wir uns, bevor wir den Sohn einer mit A befreundeten Familie von der Schule abholten, nach Hause brachten und dort den Abend verbrachten. Das Haus, am Beachwood Canyon gelegen, bot einen spektakulären Ausblick über LA und wäre es nicht unhöflich gegenüber den Gastgebern gewesen, hätte ich am Liebsten den ganzen Abend nur draußen gesessen und auf die Stadt gestarrt.


WOHOO, Glückwunsch, ihr habt die erste Reiseetappe, Tag 1 und 2, geschafft. In den folgenden Tagen werden noch zwei Posts folgen--ein Bericht der Tage 3,4 und 5 sowie ein eigener Post zum Thema "Universal Filmstudios". Seid gespannt und bleibt gesund, bis bald!

Map source: http://keywordsuggest.org/gallery/231463.html
Sonntag, 29. Januar 2017
MONDAY MIX {WEEK 73}
Woran merkt man, dass ich momentan tatsächlich zuviel Freizeit habe?? Der Montagspost kommt schon am Sonntagabend online und nicht wie es teilweise vorkam am Mittwoch Morgen.
Nach 17 Monaten in den Staaten habe ich nun einen gewissen Punkt der Gleichgültigkeit erreicht, an dem es mir egal ist, ob ich meinen Sonntag faulenzend und halbschläfrig mit Computer im Bett verbringe (ok, ich war auch joggen und habe gegessen, dat wars aber auch schon). Ich fühle mich, als würde ich zu einer sozialen Zumutung heranwachsen, liebe es mittlerweile einfach Zeit alleine zu verbringen und obwohl ich es auf der anderen Seite auch genieße, mit meiner Gastfamilie abzuhängen, ist der Sonntag für mich dazu dar, mich ein bisschen zu isolieren und für mich zu sein. Falls das jetzt alles ein bisschen negativ und down klingt, bereitet euch schonmal darauf vor, dass dazu bald EIN GANZER POST online geht--und zwar zum Thema, wie man sich eigentlich so fühlt nach 1.5 Jahren Aupairsein.
Nach 17 Monaten in den Staaten habe ich nun einen gewissen Punkt der Gleichgültigkeit erreicht, an dem es mir egal ist, ob ich meinen Sonntag faulenzend und halbschläfrig mit Computer im Bett verbringe (ok, ich war auch joggen und habe gegessen, dat wars aber auch schon). Ich fühle mich, als würde ich zu einer sozialen Zumutung heranwachsen, liebe es mittlerweile einfach Zeit alleine zu verbringen und obwohl ich es auf der anderen Seite auch genieße, mit meiner Gastfamilie abzuhängen, ist der Sonntag für mich dazu dar, mich ein bisschen zu isolieren und für mich zu sein. Falls das jetzt alles ein bisschen negativ und down klingt, bereitet euch schonmal darauf vor, dass dazu bald EIN GANZER POST online geht--und zwar zum Thema, wie man sich eigentlich so fühlt nach 1.5 Jahren Aupairsein.
Montag, 23. Januar 2017
MONDAY MIX {WEEK 72}
Huhu, da bin ich schon wieder.
Die Woche plättscherte so dahin, ich half viel im Haus, arbeitete an meinem letzten Blogpost. Was mir auffiel, war, dass ich viel zu viel Zeit an Handy und Computer verbrachte, Nachrichten beantwortete und ständig meinen Instagramfeed checkte, was ich mir echt abgewöhnen muss.. Es brachte jedoch auch kreative Inspiration mit sich, da ich nach langer Zeit wieder anfing, einen meiner liebsten Kreativblogs zu lesen: ABeautifulMess. Schaut unbedingt mal vorbei, denn besonders an verregneten grauen Wintertagen, an denen man sich nicht so richtig von der Couch wegbewegen will. lassen einen die Posts nach 10minütigem Lesen auf einer Kreativwolke schweben, auf der man sofort in den nächsten Bastelladen fliegen will. Und im Allgemeinen ist die Seite einfach SO liebevoll gestaltet, dass man sich auf einen Schlag in Farben, Fotos und Design verliebt.
Demnach wurde auch ich ordentlich inspiriert, fuhr in den Bastelladen (jaaa, das war nicht nur metaphorisch gemeint, das macht man tatsächlich gleich nach dem Lesen. Oder zumindest sehr zeitnah). Anstehende Projekte sind nun: Badekugeln machen und ein Kissen nähen, da ich ja mittlerweile an dem Punkt angekommen bin, an dem man sich über Abschiedsgeschenke Gedanken machen muss. Außerdem begann ich etwas zu weben (haha ohne Webrahmen und Schiffchen, dafür mit einem Kistendeckel und Sicherheitsnadel--Kreativität hoch10), mal schauen wohin es mich führt.
Die Woche plättscherte so dahin, ich half viel im Haus, arbeitete an meinem letzten Blogpost. Was mir auffiel, war, dass ich viel zu viel Zeit an Handy und Computer verbrachte, Nachrichten beantwortete und ständig meinen Instagramfeed checkte, was ich mir echt abgewöhnen muss.. Es brachte jedoch auch kreative Inspiration mit sich, da ich nach langer Zeit wieder anfing, einen meiner liebsten Kreativblogs zu lesen: ABeautifulMess. Schaut unbedingt mal vorbei, denn besonders an verregneten grauen Wintertagen, an denen man sich nicht so richtig von der Couch wegbewegen will. lassen einen die Posts nach 10minütigem Lesen auf einer Kreativwolke schweben, auf der man sofort in den nächsten Bastelladen fliegen will. Und im Allgemeinen ist die Seite einfach SO liebevoll gestaltet, dass man sich auf einen Schlag in Farben, Fotos und Design verliebt.
Demnach wurde auch ich ordentlich inspiriert, fuhr in den Bastelladen (jaaa, das war nicht nur metaphorisch gemeint, das macht man tatsächlich gleich nach dem Lesen. Oder zumindest sehr zeitnah). Anstehende Projekte sind nun: Badekugeln machen und ein Kissen nähen, da ich ja mittlerweile an dem Punkt angekommen bin, an dem man sich über Abschiedsgeschenke Gedanken machen muss. Außerdem begann ich etwas zu weben (haha ohne Webrahmen und Schiffchen, dafür mit einem Kistendeckel und Sicherheitsnadel--Kreativität hoch10), mal schauen wohin es mich führt.
Freitag, 20. Januar 2017
INAUGURATION DAY {WHAT AUPAIRS THINK ABOUT DONALD TRUMP}
(ENGLISH SPEAKERS, KEEP READING--THE MAIN PART OF THIS POST IS WRITTEN IN ENGLISH)
Ihr dachtet wahrscheinlich, dass es das gewesen wäre mit politischen Posts nach der Präsiedentschaftswahl. Tja, falsch gedacht, denn da heute die offizielle Amtseinführung Donald Trumps als US-Präsident ansteht, dachte ich mir, dass man zu diesem Anlass auf jeden Fall nochmal das ein oder andere politische Wörtchen verlieren sollte. Doch im Gegensetz zum üblichen Ich-denke-ich-schreibe-ihr-lest, habe ich im heutigen Post mal anderen das Denken überlassen und bin nur als Abschreiberling involviert.
Noch während der Stimmenauszählung in der Nacht vom 8. zum 9.November entflammten in unserer Aupairwhatsappgruppe wilde Diskussionen und ich fand es wirklich faszinierend, wie beherzt und emotional JEDER mitredete. Es interessierte mich, welcher Grund dahintersteckte, dass sich Aupairs aus zig Nationen über den Präsidentschaftskandidaten (und nun Präsidenten) einer Nation aufregten, die sie alle in ein paar Monaten wieder verlassen könnten, um in ihr Heimatland zurückzukehren, ohne Trump als ihren Präsidenten ertragen zu müssen.
Daher stellte ich daraufhin ein paar Fragen zusammen und einige Aupairs und Ex-Aupairs aus verschiedenen Nationen erklärten sich dazu bereit, mir einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle anlässlich Trump's Wahlsieg zu geben.
All das vollzog sich größtenteils im November, Fragen und Antworten lagen somit schon für über zwei Monate bei mir rum und warteten nur darauf endlich veröffentlicht zu werden. Und als es plötzlich Ende November und schließlich Dezember wurde und ich mir dachte, dass der Wahlkampf nun auch nicht mehr so aktuell sei, beschloss ich, es einfach am 20.01. zu veröffentlichen, dem Tag der Amtseinführung.
Ihr dachtet wahrscheinlich, dass es das gewesen wäre mit politischen Posts nach der Präsiedentschaftswahl. Tja, falsch gedacht, denn da heute die offizielle Amtseinführung Donald Trumps als US-Präsident ansteht, dachte ich mir, dass man zu diesem Anlass auf jeden Fall nochmal das ein oder andere politische Wörtchen verlieren sollte. Doch im Gegensetz zum üblichen Ich-denke-ich-schreibe-ihr-lest, habe ich im heutigen Post mal anderen das Denken überlassen und bin nur als Abschreiberling involviert.
Noch während der Stimmenauszählung in der Nacht vom 8. zum 9.November entflammten in unserer Aupairwhatsappgruppe wilde Diskussionen und ich fand es wirklich faszinierend, wie beherzt und emotional JEDER mitredete. Es interessierte mich, welcher Grund dahintersteckte, dass sich Aupairs aus zig Nationen über den Präsidentschaftskandidaten (und nun Präsidenten) einer Nation aufregten, die sie alle in ein paar Monaten wieder verlassen könnten, um in ihr Heimatland zurückzukehren, ohne Trump als ihren Präsidenten ertragen zu müssen.
Daher stellte ich daraufhin ein paar Fragen zusammen und einige Aupairs und Ex-Aupairs aus verschiedenen Nationen erklärten sich dazu bereit, mir einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle anlässlich Trump's Wahlsieg zu geben.
All das vollzog sich größtenteils im November, Fragen und Antworten lagen somit schon für über zwei Monate bei mir rum und warteten nur darauf endlich veröffentlicht zu werden. Und als es plötzlich Ende November und schließlich Dezember wurde und ich mir dachte, dass der Wahlkampf nun auch nicht mehr so aktuell sei, beschloss ich, es einfach am 20.01. zu veröffentlichen, dem Tag der Amtseinführung.
Sonntag, 15. Januar 2017
MONDAY MIX {WEEK 71}
Und da war es mal wieder Montag, von vielen gehasst, von mir jedoch umso mehr gemocht (geliebt wäre übertrieben, auch ich würde am Morgen gern etwas länger schlafen...), da er doch den Anfang einer neuen Woche gefüllt mit Plänen und Erlebnissen, Lebenslektionen und Erfahrungen darstellt. Sonntagabend und Montagmorgen sammele ich meine Gedanken, schmiede Pläne, gehe in mich und überlege mir, was ich mir für die neue Woche vornehme, welche Projekte abgeschlossen werden sollten und welche Ideen Umsetzung bedürfen. Ich habe heute beschlossen, mein morgendliches Aufstehen etwas vorzuverlegen, nachdem ich DIESES Video schaute und außerdem einen sehr inspirierenden Artikel über erfolgreiche Menschen und deren Tips zu mehr Produktivität und Erfolg las, und ratet mal, wann die so aufstehen?--3.45, 4.30, 5.30 sind da keine Seltenheit und da ich die morgendliche Stille im Haus sowieso liebe und gerne einfach lese und in Ruhe für mich allein frühstücke, werde ich meinen Alarm für morgen auf 5 Uhr stellen und mal schauen was passiert, Habe mir schon eine App runtergeladen, die mich Matheaufgaben lösen lässt, bevor ich den Alarm ausstellen kann--das kann was werden :D
Viel Geschwafel zu Beginn des Posts, das kann nur heißen, dass während der Woche nicht viel passiert sein kann?--richtig geraten! Die Woche gestaltete sich seeeehr ruhig, Hauptzutaten: Küchenarbeit, Spaziergänge und Lesezeit, gewürzt mit einer kleinen Brise Aktivitäten mit Freunden.Meine Gastoma lud sich für den vergangenen Freitag Gäste ein, plante jedoch, soviele Rezepte zu kochen, dass sie plötzlich meine Hilfe brauchte. Dabei entsprangen auch diese leckeren Auberginen unserer Kücheneuphorie, die mit Chermoula (einer nordafrikanischen Würzpaste bestehend aus Öl, Knoblauch, eingeweckten Zitronen, Chili, Paprika, Koriander und Kreuzkümmel) bestrichen, gegrillt und anschließend mit Bulgur, Rosinen, Mandeln, Kräutern und Yogurt serviert wurden.
Ansonsten wurde nicht viel spektakuläres in der Küche fabriziert (außer einer Tonne Zimtschnecken und den obigen Müsliriegeln, die immer wieder lecker, schnell zu machen und leicht abwandelbar sind).
Montag, 9. Januar 2017
MONDAY MIX {WEEK 70}
Puh, habe gerade erschreckend festgestellt, dass es seit dem 03.11. keinen regulären Monday Mix mehr gegeben hat und ich musste erstmal meine Gymnasialmathekenntnisse auspacken und zählen, bei welcher Woche wir mittlerweile angekommen sind--nach mehrmaligen Versuchen bin ich mir zu fast 100% sicher, dass doch tatsächlich schon 70 Wochen in den Staaten hinter mit liegen. Noch schockierender ist da nur diese Zahl: 11.5--noch 11.5 Wochen und ich sitze im Flieger nach Irland! --haha, da lande ich aber nur für zwei Stunden zwischen, letzendlich geht es natürlich nach Frankfurt, also zurück nach Hause. Und wisst ihr was?! Mein Aupairaufenthalt hätte nicht kürzer und nicht länger sein sollen, ich bin vollends zufrieden damit, um sechs Monate verlängert zu haben, da ich mich nach einem Jahr einfach noch nicht dazu bereit gefühlt hätte, nach Hause zu fliegen. Und doch freue ich mich nun darauf, alle meine Familie und Freunde in Deutschland wiederzusehen und im Oktober mit dem Studium zu beginnen, endlich wieder unabhängiger zu sein und sich nicht nach der Uhr einer Familie zu richten, die nicht die eigene ist. Wehmut oder Traurigkeit, all die tollen Menschen hier zurückzulassen, verspüre ich gar nicht! Ich weiß, dass ich eines Tages zurückkommen werde, meine Gastfamilie sehe ich sogar schon diesen Sommer in Europa wieder und Reisepläne mit meinen internationalen Freunden werden schon seit Wochen geschmiedet.
So verbringe ich also momentan sehr sehr entspannte schneereiche Tage, lese viel, bastele und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Und das ist in der letzten Woche so passiert:
So verbringe ich also momentan sehr sehr entspannte schneereiche Tage, lese viel, bastele und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Und das ist in der letzten Woche so passiert:
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